Tools

Die Tools von Search Ads Advanced helfen dir, deine App-Downloads zu steigern oder ehemalige Nutzer wiederzugewinnen. Du kannst damit nämlich festlegen, wann und wem deine Anzeigen eingeblendet werden. Aber denk daran: Wenn du deine Zielgruppe zu sehr eingrenzt, bringst du dich um viele potenzielle Impressions.

Gerätetyp

Standardmäßig zeigt Search Ads Advanced deine Anzeigen auf allen Geräten an, mit denen deine App kompatibel ist. Du kannst deine Anzeigen aber auch nur für iPad oder iPhone aktivieren oder je nach Gerätetyp verschiedene Gebote und Zielgruppenkriterien festlegen.

Beispiel:
Nach ein paar Kampagnenwochen merkst du, dass die Tap Rate und Conversion Rate deiner Anzeige auf dem iPad höher ist als auf dem iPhone.

Es wäre also sinnvoll, eine Anzeigengruppe nur für iPad Nutzer anzulegen. Mit einem CPT-Gebot, das gezielt Impressions und Reichweite unter iPad Nutzern steigert, kannst du deine Kampagnen insgesamt optimieren.

Standorte

Search Ads Advanced kannst du in jedem Land auch nach Standort eingrenzen. Wenn deine App z. B. nur regional verfügbar ist, willst du dein Budget schließlich nicht für Suchanfragen außerhalb deines Einzugsgebiets ausgeben.

Mögliche Beispiele:

  • Eine Lieferservice-App für den Großraum San Francisco.
  • Ein Unternehmen, das nur in New York zugelassen ist.

Keywords

Search Ads Advanced schlägt dir gängige Keywords vor, die zu deiner App und ihrem Genre passen. Klicke einfach auf das Plus, um den Vorschlag deiner Anzeigengruppe hinzuzufügen.

Du kannst natürlich auch eigene Keywords eingeben – dann schlägt Search Ads Advanced dir weitere damit verwandte Keywords vor. Wähle in jedem Fall nur Begriffe, mit denen Nutzer tatsächlich nach deiner App suchen könnten.

Wenn du eine ganze Liste mit Keywords hochladen möchtest, kannst du das in der Kampagnen­verwaltung im Tab „Keywords“ tun. Du kannst auch ganze Keywordgruppen hochladen; dafür gibt es spezielle Tabellenvorlagen im Tab „Keywords“ der Kampagnen­verwaltung:

CSV Vorlage für Keywords laden
CSV Vorlage für negative Keywords laden

Umgang mit Treffertypen

Treffertypen sind ein Kriterium für Keywords, mit dem du kontrollieren kannst, wie deine Anzeigen bestimmten Suchanfragen zugeordnet werden. Es gibt zwei Treffertypen: weitgehender und exakter Treffer. Wir empfehlen, beide Treffertypen zu aktivieren, damit deine Kampagne so gut und breit gefächert wie möglich läuft.

Weitgehender Treffer

Dies ist der standardmäßige Treffertyp in Search Ads Advanced. Ein weitgehender Treffer berücksichtigt gängige Varianten eines Keywords wie Singular/Plural, falsche Schreibweisen, Synonyme, verwandte Suchbegriffe und Phrasen, die den Begriff vollständig oder teilweise enthalten.

Mit weitgehenden Treffern lassen sich Keywordlisten schneller erstellen, weil du dir nicht jede mögliche Kombination selbst überlegen musst – das erledigt Search Ads Advanced für dich.

Oft umfassen weitgehende Treffer auch überraschende Suchbegriffe, an die du bei den Keywords mit exaktem Treffertyp gar nicht gedacht hast.

Die besten Vorschläge kannst du auch als separate gebuchte Keywords hinzufügen. Du findest sie in der Kampagnen­verwaltung im Tab „Suchbegriffe“.

Exakter Treffer

Mit exakten Treffern kannst du präzise festlegen, wann deine Anzeige eingeblendet wird. Hierbei kannst du einen ganz spezifischen Begriff mit gängigen Varianten wie falschen Schreibweisen und Plural angeben. Deine Anzeige wird dadurch vielleicht seltener aufgerufen, aber die Tap Rate und Conversion Rate pro Impression ist womöglich höher, weil du verstärkt Kunden erreichst, die wirklich an deiner App interessiert sind.

Setze exakte Keywords in eckige Klammern, also so: [Keyword].

Negative Keywords verwenden

Mit negativen Keywords hast du deine Kosten besser im Griff und machst deine Kampagne letztlich effizienter. Negative Keywords sollten idealerweise eng mit deinen gebuchten Keywords verwandt sein, aber mit Betonung darauf, dass der Kunde etwas sucht, was deine App eindeutig nicht bietet.

Du kannst sie entweder direkt bei Erstellung der Kampagne oder Anzeigengruppe hinzufügen oder sie im Tab „Keywords“ per Tabelle hochladen. Im Verlauf deiner Kampagne stellst du womöglich fest, dass du noch weitere negative Keywords ausschließen oder aber ausgeschlossene wieder aufnehmen solltest. Derartige Änderungen sind in der Kampagnen­verwaltung im Tab „Keywords“ jederzeit problemlos möglich.

Ein negatives Keyword ist sinnvoll, wenn:

  • Du verhindern möchtest, dass deine Anzeige bei Suchanfragen eingeblendet wird, die auf deine App nicht zutreffen.
  • Ein bestimmtes Keyword laut Leistungsdaten deiner Kampagne oder Anzeigengruppe nicht dazu führt, dass Nutzer deine App laden. Wenn du es als negatives Keyword hinzufügst, wird deine Anzeige bei Suchanfragen mit diesem Begriff nicht mehr eingeblendet.

Weitgehende negative Keywords

Mit weitgehenden Treffern gehst du absolut sicher, dass deine Anzeige bei bestimmten Wörtern oder Phrasen nicht eingeblendet wird. Damit deine Anzeige blockiert wird, müssen alle Wörter des negativen Keywords eingegeben werden. Bei Synonymen oder gängigen Varianten wird die Anzeige hingegen weiterhin eingeblendet.

Beispiele:

Wenn du für eine komplexe Puzzle-App das negative Keyword „Kinder Puzzle“ als weitgehenden Treffer hinzufügst, wird deine Anzeige bei Suchanfragen, die sowohl „Kinder“ als auch „Puzzle“ enthalten, nicht eingeblendet. Suchanfragen wie „Kinder Puzzle Spiele“ und „Kinder Puzzle Apps“ werden also geblockt.

Exakte negative Keywords

Mit diesem Treffertyp wird deine Anzeige bei ganz bestimmten Wörtern oder Phrasen nicht eingeblendet. Bei gängigen Varianten wie Fehlschreibungen oder Plural ist dies allerdings nicht garantiert.

Beispiele:

Sagen wir, du verwendest für eine komplexe Puzzle-App das Keyword „Puzzle“. Dann wäre es sinnvoll, „Kinder Puzzle“ als exaktes negatives Keyword hinzuzufügen, damit deine Anzeige keiner Zielgruppe angezeigt wird, für die die App gar nicht geeignet ist – das wäre sinnlos verschwendetes Geld. Denk aber daran, dass deine Anzeige bei Suchanfragen wie „Kinder Puzzle Spiele“ weiterhin eingeblendet wird, da du nur das exakte negative Keyword „Kinder Puzzle“ hinzugefügt hast.

Zielgruppen

Du kannst deine Zielgruppe nach diesen Kundentypen einteilen:

  • Alle Nutzer
  • Haben die App nicht geladen
  • Haben die App geladen
  • Haben meine anderen Apps geladen

Alle Nutzer
Um eine maximale Reichweite zu erzielen, zeigt Search Ads Advanced deine Anzeige standardmäßig für „Alle Nutzer“ an. Dazu zählen alle potenziellen, bestehenden und ehemaligen Kunden deiner App.

Haben die App nicht geladen
Du kannst festlegen, dass deine Anzeige nur neuen Kunden angezeigt wird. Dadurch werden jedoch potenzielle ehemalige Nutzer ausgeschlossen, die in der Vergangenheit deine App geladen, aber in der Zwischenzeit gelöscht haben.

Wenn dieses Kriterium zum ersten Mal für eine entsprechende App festgelegt wird, dann kann es bis zu fünf Tage dauern, bis Search Ads Advanced die Zielgruppe vollständig gefiltert hat. In der Zwischenzeit kann es noch passieren, dass deine Anzeige Kunden eingeblendet wird, die die App bereits geladen haben. Alle weiteren Anzeigengruppen mit diesem Kriterium übernehmen die bereits fertigen Filter.

Haben die App oder meine anderen Apps geladen
Du kannst festlegen, dass deine Anzeige bestehenden Kunden oder Kunden, die andere Apps von dir geladen haben, angezeigt wird.

Nur Accounts und Kampagnengruppen, die mit einem iTunes Connect Account verknüpft sind, können auf folgende Kundentypen zugreifen: „Haben die App geladen“ und „Haben meine anderen Apps geladen“.

Wenn du die Verknüpfung zum iTunes Connect Account mit diesen Kundentypen aufhebst, kann es passieren, dass Search Ads Advanced für die betroffenen Anzeigengruppen wieder „Alle Nutzer“ festlegt. Wenn die Kampagnengruppe allerdings noch mit einem anderen iTunes Connect Account verknüpft ist, kannst du den Kundentyp „Haben meine anderen Apps geladen“ womöglich weiterhin verwenden.

Mindestgröße der Zielgruppe
Um für Anzeigen eine spezifische Zielgruppe festzulegen, muss diese über 5.000 Nutzer umfassen. Wenn die Zielgruppe zu wenige Nutzer hat, wirst du darauf hingewiesen und die Anzeigengruppe wird pausiert. Sobald die Zielgruppe den Grenzwert erreicht, wird die Anzeigengruppe automatisch aktiviert.

Demografie

Mit Search Ads Advanced kannst du deine Zielgruppe nach Alter und Geschlecht einteilen. Nutzer, die laut Apple ID 13 Jahre oder jünger sind oder deren Account als verwaltete Apple ID registriert ist, bekommen grundsätzlich keine Anzeigen eingeblendet. Die spezifischen Altersgruppen für Zielgruppen beginnen bei 18 Jahren.

Wenn du auch Nutzer unter 18 Jahren erreichen möchtest, wähle „Alle Altersgruppen“. Search Ads nur für Nutzer unter 18 Jahren sind hingegen nicht möglich.

Tipp:
Grenze deine Zielgruppe nicht zu stark ein – sonst übersiehst du womöglich interessierte Kunden und erzielst weniger Impressions und Conversions, als eigentlich möglich wären.

Berichte nach Altersgruppen

Wenn du Berichte nach Alter filterst, sind die Kennzahlen in folgende vorgegebene Altersgruppen eingeteilt: 18‑24, 25‑34, 35‑44, 45‑54, 55‑64, 65+. Dir werden also womöglich Impressions für ein breiteres Altersspektrum angezeigt, als du ausgewählt hast. Wir verwenden allerdings immer genau das Altersspektrum, das du für die jeweilige Zielgruppe angibst. Wenn du beispielsweise 18‑38 auswählst, deckt der Bericht Impressions für die Altersgruppen 18‑24, 25‑34 und 35‑44 ab.

Anzeigenschaltung

Für Anzeigengruppen kannst du einen konkreten Zeitplan festlegen. Deine Kampagne soll in einem festen Zeitraum laufen? Oder nur an bestimmten Wochentagen oder Uhrzeiten? Alles kein Problem. Standardmäßig beginnen deine Kampagnen sofort und haben kein Enddatum.

So verwendest du die Funktion „Anzeigenschaltung“:

  1. Klicke einfach auf den Zeitplaner und zieh die Maus über den Zeitraum, in dem deine Anzeigen eingeblendet werden sollen. Jetzt erscheint ein blauer Balken.
  2. Um die Auswahl des Zeitraums aufzuheben, klicke auf den Balken und drücke auf die Löschen-Taste.
  3. Wenn der Balken noch hellblau ist, wurde der Zeitraum nicht gelöscht und deine Anzeigen werden währenddessen weiterhin eingeblendet.

Beispiel: Wenn deine App ein Marketingevent mit festem Termin unterstützt, solltest du die Anzeigenschaltung entsprechend anpassen.